Dennis Lenhardt
SEO für Onlineshops.
Moin, ich bin Dennis.
Ich bin auf Fehmarn aufgewachsen – einer kleinen Ostseeinsel in Norddeutschland, mit viel Wind, wenig Chancen, aber viel Raum zum Denken. Meine Familie hatte nicht viel. Als ältestes von vier Kindern bin ich mit meinen drei Schwestern mit Sozialhilfe aufgewachsen.
Das hat mich geprägt. Ich habe früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, mit wenig Ressourcen viel zu erreichen und mir Dinge selbst beizubringen.
Beides brauche ich bis heute. Wer mit einem begrenzten Budget den größten Effekt erzielen soll, muss wissen, welche Maßnahme sich wirklich lohnt – und welche man sich sparen kann.

Warum ausgerechnet Onlineshops?
Weil ich dort mit dem, was ich kann, den größten Wert erzeuge. Ein Shop ist der ehrlichste Ort für meine Arbeit: Am Ende steht eine Bestellung oder eben keine. Es gibt keine weiche Zwischengröße, hinter der sich mittelmäßige Arbeit verstecken könnte.
Dazu kommt: In einem Shop greift alles ineinander, was ich über die Jahre gelernt habe – Technik, Struktur, Texte, Messung, Conversion. Bei einer Website mit fünf Unterseiten brauche ich davon einen Bruchteil. Bei einem Shop mit tausenden Produkten, Filtern, Varianten und einem Sortiment, das sich ständig ändert, brauche ich alles gleichzeitig. Genau da wird der Unterschied zwischen Checkliste und Urteilsvermögen sichtbar.
Was ich anders mache als die meisten
Die meisten schauen nur auf Traffic
Mehr Besucher sind leicht zu verkaufen und leicht zu berichten. Ob davon jemand kauft, steht auf einem anderen Blatt – und in den seltensten Reports.
Ich messe, was am Ende zählt: Bestellungen und Umsatz je Seite. Danach wird priorisiert, nicht nach Suchvolumen. Diese eine Umstellung ändert fast jede Entscheidung.
„Mehr Blogbeiträge" ist selten die Antwort
Für einen Onlineshop ergibt zusätzlicher Content wenig Sinn, solange die Grundlage nicht stimmt. Wenn Kategorieseiten nicht ranken, Filter-URLs das Crawl-Budget verbrennen und Produkttexte vom Hersteller übernommen sind, bringen zehn neue Ratgeber nichts.
Ich fange dort an, wo das Geld verdient wird – und schreibe erst dann Beiträge, wenn sie auf etwas einzahlen.
Nicht jeder Shop funktioniert gleich
Einen Shop für individuell gefertigte Artikel so zu optimieren, als könnte man dort Ware von der Stange kaufen, geht nicht auf. Die Suchbegriffe sind andere, die Kaufentscheidung dauert länger, und die Fragen vor dem Kauf sind völlig verschieden.
Deshalb sehe ich mir zuerst das Geschäftsmodell an und dann die Technik. Nicht umgekehrt.
Ich fange mit dem an, was am schnellsten zurückkommt
SEO braucht Zeit – aber nicht jede Maßnahme gleich viel. Manche wirken in Wochen, andere in Monaten, manche gar nicht.
Ich sortiere nach dem Verhältnis aus Aufwand und Rückfluss, damit du früh etwas siehst und nicht ein halbes Jahr auf gut Glück bezahlst. Das ist auch eine Frage des Respekts vor fremdem Geld.
Der Weg hierher war keine gerade Linie
2010 startete ich klassisch: Ausbildung zum Hotelfachmann. Insgesamt sieben Jahre harte Arbeit und Dienstleistung am Gast – aber wenig Perspektive als Rezeptionist. Ich wollte mehr.
Also tat ich, was viele träumen und wenige tun: Ich ließ meinen Vertrag auslaufen, meldete ohne großen Plan ein Gewerbe an und ging als Digital Nomad nach Thailand. Mein Plan, dort meine Fotos als Hobbyfotograf zu verkaufen, scheiterte grandios.
Aber ich entdeckte ein anderes Talent: Ich half Unternehmen, ihre Social-Media-Kanäle aufzubauen, und erreichte Millionen von Menschen für meine Kunden. Bis der kreative Burnout kam – das Social-Media-Hamsterrad drehte sich zu schnell.
Was ich suchte, war etwas mit Bestand. Etwas, das noch wirkt, wenn ich mal drei Tage nichts poste. So bin ich bei Suchmaschinenoptimierung gelandet – und geblieben.
Heute arbeite ich mit Onlineshops in ganz Europa. Der Umweg über Hotellerie, Fotografie und Social Media war dabei kein Verlust: Aus der Hotellerie kommt, wie ich mit Kunden umgehe. Aus der Fotografie der Blick fürs Detail. Aus Social Media das Gespür dafür, was Menschen anklicken – und was sie ignorieren.
Zahlen sagen mehr als Worte
- 138 % mehr Anfragen über Suchmaschinen in drei Monaten – ein Wert von über 24.000 €.
- Conversions verdreifacht, während das Google-Ads-Budget um 72 % gesenkt wurde.
- Von 36 auf über 1.050 Top-10-Rankings in drei Jahren, vor allem für die umsatzstarken Suchbegriffe.
- Eine Website zum wichtigsten Buchungskanal entwickelt, mit fünfstelligen Monatsumsätzen – rein organisch.
- Eine betrügerische Agentur durch Webanalyse enttarnt und meinem Kunden damit eine fünfstellige Summe pro Jahr gespart.
Meine Philosophie: der Shop als Ökosystem
Ein Onlineshop ist mehr als Code. Er ist ein Ökosystem, in dem Design, Technik, Inhalt, Sortiment und Messung ineinandergreifen. Wenn eines davon nicht mitspielt, verpufft das Budget – und meistens merkt es niemand, weil jeder nur seinen Teil betrachtet.
Ich bin nicht der Typ, der dir eine Keyword-Liste schickt. Ich sehe mir das große Ganze an und sage dir auch, wenn das Problem woanders liegt als bei SEO. Manchmal bin ich Sparringspartner, manchmal die umsetzende Hand im Hintergrund – je nachdem, was gebraucht wird.
Und weil das zu meiner Arbeit gehört: Ich kann komplizierte Zusammenhänge so erklären, dass sie auch jemand versteht, der zum ersten Mal davon hört. Das ist keine Nebensache. Wer nicht versteht, wofür er zahlt, kann es auch nicht bewerten.
Und wer bin ich, wenn ich nicht optimiere?
Dann findest du mich wahrscheinlich in der Sonne, bei meinen Pflanzen oder in einem neuen Café.
Ich bin ein Mensch mit vielen Facetten, und genau das bringe ich in meine Arbeit ein. Ich vergrabe mich gern tief in Themen wie Wirtschaft, Neurodiversität, Kink, Marketing oder den seltsamen Eigenheiten von Insekten. Entsprechend arbeite ich auch mit Kunden aus Branchen, um die andere einen Bogen machen – etwa aus dem Bereich sexuelle Gesundheit. Gute Produkte verdienen gute Sichtbarkeit, unabhängig davon, ob die Branche gesellschaftlich bequem ist.
Kurz gesagt: Ich bin jemand, der genau hinschaut. Egal ob bei Insekten oder bei deinem Quelltext.

















