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Google Search Console für Shopify einrichten und die 3 wichtigsten Berichte lesen

Mit Sitemap, Markenfilter und den Meldungen, die bei Shopify ganz normal sind. Stand: 20. Oktober 2026


Du hast einen Shopify-Shop mit ein paar hundert oder ein paar tausend Produkten und willst wissen, was Google davon eigentlich sieht? Das zeigt dir die Google Search Console, und sie kostet nichts. In dieser Anleitung richten wir sie zusammen ein, reichen die Sitemap ein und gehen die 3 Berichte durch, die ich mir bei Shops jede Woche anschaue.

Die Beispiele stammen aus einem Weinshop mit rund 4.500 Produkten, den ich betreue. Bei so einem Sortiment zeigt die Search Console viele Meldungen, die bei Shopify ganz normal sind. Um die geht es auch, damit du keine Fehler jagst, die gar keine sind. Dazu kommt, warum ausgerechnet die Impressionen, also die Zahl, auf die man zuerst schaut, seit September 2025 in die Irre führen.

Alle Schritte am Bildschirm zeige ich dir auch im Video.

Inhalt

Die kurze Antwort

Um die Google Search Console für Shopify einzurichten, legst du eine Domain-Property für deine Shopdomain an und bestätigst sie mit einem TXT-Eintrag im DNS. Danach reichst du die Sitemap unter deinshop.de/sitemap.xml ein. Eine App brauchst du dafür nicht. Und dann schaust du regelmäßig in 3 Berichte, nämlich die Leistung nach Seitentyp, die Klicks ohne deinen Markennamen und die Seitenindexierung.

SchrittWas du tust
Property anlegenDomain-Property mit deiner Shopdomain, ohne https und www
BestätigenTXT-Eintrag in den DNS-Einstellungen, bei Shopify oder bei deinem Domainanbieter
Sitemap einreichensitemap.xml unter Sitemaps eintragen und senden
Leistung lesenSeitenfilter auf /collections/ und /products/
Marke trennenFilter Suchanfragen ohne Markenbezug
Indexierung prüfenBericht Seiten, Gründe der nicht indexierten Seiten

Für jeden Vergleich gilt dabei eine Einschränkung. Impressionen, Durchschnittsposition und Klickrate sind über den 12. September 2025 hinweg nicht vergleichbar, die Klicks schon.

Wie richte ich die Google Search Console für Shopify ein?

Du rufst search.google.com/search-console auf, meldest dich mit deinem Google-Konto an und wählst als Property-Typ Domain. Wenn du die Search Console noch nie benutzt hast, öffnet sich der Dialog dafür direkt beim ersten Aufruf. Sonst findest du ihn oben links in der Auswahl der Properties unter Property hinzufügen.

Im selben Dialog kannst du inzwischen auch Social-Media-Kanäle wie Instagram, TikTok oder YouTube hinzufügen. Das würde ich dir auf jeden Fall empfehlen, wenn du die Kanäle hast. Für deinen Shop geht es hier aber um die Website.

Dialog Property-Typ auswählen in der Google Search Console mit den Optionen Domain und URL-Präfix
Die Domain-Property erfasst alle Subdomains und beide Protokolle.

Domain oder URL-Präfix?

Leg mindestens einmal eine Domain-Property an, weil du damit wirklich alles unter deiner Domain siehst. Laut Google enthält sie die Daten für alle Protokolle, also http und https, und für alle Subdomains, ob mit www, ohne www oder auf einer eigenen Subdomain. Das hilft eben auch dabei, Fehlerquellen zu finden, die eine einzelne Adresse halt gar nicht zeigt.

Ein URL-Präfix erfasst dagegen nur Adressen, die genau mit der eingegebenen Adresse und dem angegebenen Protokoll beginnen. Das ist für bestimmte Anwendungsfälle nützlich, also etwa wenn du dir einen einzelnen Bereich deines Shops getrennt ansehen willst.

Die Domain per TXT-Eintrag bestätigen

Für die Domain-Property trägst du nur deine Domain ein, zum Beispiel deinshop.de, und klickst auf Weiter. Die Search Console zeigt dir dann einen Code, der mit google-site-verification= beginnt. Den kopierst du und trägst ihn als TXT-Eintrag in die DNS-Einstellungen deiner Domain ein.

Wo das geht, hängt davon ab, wo deine Domain verwaltet wird:

  • Domain bei Shopify: In Shopify öffnest du Einstellungen und dann Domains, klickst auf die Domain und fügst in den DNS-Einstellungen einen eigenen Eintrag vom Typ TXT hinzu. Das Feld für den Namen lässt du laut Shopify so, wie es ist.
  • Domain bei einem externen Anbieter, etwa GoDaddy, All-Inkl oder Hetzner: Im Kundenbereich öffnest du die DNS-Einstellungen und klickst bei der richtigen Domain auf Bearbeiten. Dort legst du einen neuen TXT-Eintrag an. Den Namen lässt du in aller Regel frei, als Wert kommt der Code hinein.

Wo genau der Menüpunkt sitzt, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter, das steht aber meistens in dessen Hilfeartikeln. Und wenn du dich gar nicht auskennst, macht das in vielen Fällen auch der Kundensupport für dich.

Danach klickst du in der Search Console auf Bestätigen. Wenn das nicht sofort klappt, ist das kein Fehler. Laut Google kann es bis zu 2 oder 3 Tage dauern, bis dein Anbieter den Eintrag ausliefert, und du versuchst es dann nach 1 oder 2 Tagen einfach noch einmal.

Wo finde ich die Sitemap von Shopify?

Shopify legt die Sitemap automatisch an, du findest sie unter deinshop.de/sitemap.xml. Sie ist quasi eine Liste aller Adressen deines Shops, also aller Produkte, Kategorien, Seiten und Blogbeiträge. Darüber erfährt Google, welche Seiten es gibt und wann sie sich geändert haben, und kann neue und geänderte Seiten so schneller erfassen.

Die Datei selbst ist eine Übersicht, die auf mehrere einzelne Sitemaps verweist, getrennt nach Produkten, Kategorien, Seiten und Blogbeiträgen. Wie viele es sind, hängt davon ab, wie viele Produkte und Kategorien du hast.

Die Sitemap bei Google einreichen

Um die Sitemap bei Google einzureichen, öffnest du in der Search Console links den Punkt Sitemaps, trägst unter Neue Sitemap hinzufügen sitemap.xml ein und klickst auf Senden. Darunter siehst du danach, ob das Einlesen geklappt hat und wann Google die Sitemap zuletzt gelesen hat. Außerdem steht dort, dass es sich um einen Sitemap-Index handelt, und wie viele Seiten Google darüber gefunden hat.

Bericht Sitemaps in der Google Search Console mit den eingereichten Sitemaps eines Shopify-Shops
Eingereichte Sitemaps eines Shopify-Shops, hinter den einzelnen Sitemaps steht ein Zahlenbereich.

Bei Shopify gibt es dabei eine Besonderheit. Hinter den einzelnen Sitemaps steht nach dem Fragezeichen ein Zahlenbereich, zum Beispiel sitemap_products_1.xml?from=…&to=…, und der ändert sich automatisch, sobald neue Produkte oder Kategorien dazukommen. Einreichen musst du deshalb eigentlich nur die Übersicht.

Wenn du die einzelnen Sitemaps zusätzlich einreichst, etwa um sie getrennt auszuwerten, musst du sie nach neuen Produkten oder Kategorien halt immer mal wieder aktualisieren. Sonst hängt in der Search Console quasi noch die alte Fassung drin.

Den Inhalt der Sitemap kannst du in Shopify übrigens nicht bearbeiten. Einzelne Seiten nimmst du nur über das Metafeld seo.hidden heraus, und das setzt sie zugleich auf noindex und nimmt sie aus der Suche in deinem Shop.

Welche Seiten bringen meinem Shop Klicks?

Welche Seiten deinem Shop Klicks bringen, zeigt der Bericht Leistung, wenn du ihn nach Seitentyp filterst. Er zeigt standardmäßig die letzten 3 Monate und die normale Websuche, also das, was Leute bei Google eintippen.

Bei Shopify erkennst du den Seitentyp an der Adresse. Kategorien liegen unter /collections/, Produkte unter /products/, Blogbeiträge unter /blogs/ und Inhaltsseiten unter /pages/. Über Filter hinzufügen und Seite gibst du bei URLs mit zum Beispiel /collections/ ein und siehst dann nur noch Klicks, Impressionen, Klickrate und Position deiner Kategorieseiten.

Dasselbe machst du dann mit /products/. So siehst du, ob gerade deine Kategorieseiten oder deine Produktseiten mehr Klicks sammeln. Und du siehst eben auch, wie sich das entwickelt, also ob es nach oben geht, nach unten oder ob es gleich bleibt.

Wenn du mehr Daten gesammelt hast, kannst du über die Datumsauswahl und den Reiter Vergleichen 2 Zeiträume gegenüberstellen. Das sind zum Beispiel die letzten 3 Monate gegen den Zeitraum davor oder gegen dieselben Monate im Vorjahr. Wenn dein Shop sein Hauptgeschäft vor Weihnachten macht, siehst du so, ob du dieses Jahr über Weihnachten mehr Klicks bekommen hast als letztes Jahr.

Ich nutze dafür zusätzlich die kostenlose Chrome-Erweiterung GSC Helper von searchanalyzer.io, die unter anderem die Veränderungen in Prozent gleich mit anzeigt. Nötig ist sie aber grundsätzlich nicht.

Warum sind die Impressionen seit September 2025 gefallen?

Seit etwa dem 12. September 2025 zählt die Search Console Impressionen hinter der ersten Ergebnisseite kaum noch mit. Wenn deine Impressionen ab diesem Datum gefallen sind, heißt das also nicht, dass dein Shop schlechter gefunden wird.

Bestätigt hat Google dabei nur, dass der Parameter num=100 nicht mehr unterstützt wird. Mit ihm haben SEO-Tools halt 100 Treffer auf einmal abgerufen, und nach der Erklärung aus der Branche hat jeder dieser Treffer als Impression gezählt, auch auf Position 60. Ganz sicher ist der Zusammenhang nicht, die Daten sprechen aber ziemlich deutlich dafür.

Beim Weinshop waren es in den 4 Wochen vor dem 12. September 2025 im Schnitt 14.528 Impressionen am Tag, in den 4 Wochen danach 9.324. Die Durchschnittsposition ist im selben Zeitraum von 25,8 auf 11,7 gesprungen, und die Klicks sind sogar leicht gestiegen, von 66 auf 69 am Tag. Besser gefunden worden ist der Shop dadurch aber nicht, geändert hat sich nur die Zählung.

Ein Einzelfall ist das also nicht. Um das zu prüfen, habe ich alle 17 Websites ausgewertet, auf die ich Zugriff habe und die mindestens 50 Impressionen am Tag haben. Im selben Zeitraum hat sich die Durchschnittsposition bei allen 17 verbessert, und bei 14 sind die Impressionen gefallen.

Infografik: Impressionen, Durchschnittsposition und Klicks eines Weinshops vor und nach dem 12. September 2025
Der Weinshop vor und nach dem 12. September 2025, dazu alle 17 auswertbaren Websites.

Wenn du Zeiträume vor und nach dem 12. September 2025 vergleichst, schau deshalb auf die Klicks. Impressionen, Durchschnittsposition und Klickrate sind über dieses Datum hinweg eben nicht vergleichbar. Sauber ist ein Vorjahresvergleich dieser Zahlen erst wieder, wenn beide Zeiträume nach Mitte September 2025 beginnen, also zum Beispiel Oktober 2025 gegen Oktober 2026.

Die Umstellung trifft übrigens auch die SEO-Tools selbst, weil sie Rankings hinter der ersten Seite jetzt nur noch mit viel mehr Abrufen messen können. Und wenn dein Einbruch gar nicht auf diesen Tag fällt, sondern etwa auf einen Shopwechsel, hilft dir die Prüfreihenfolge in Rankings nach dem Relaunch verloren? weiter.

Wie viele Klicks kommen ohne meinen Markennamen?

Wie viele Klicks ohne deinen Markennamen kommen, zeigt der Filter Suchanfragen ohne Markenbezug im Bericht Leistung. Du legst über Filter hinzufügen einen Filter für Suchanfrage an und wählst dort Suchanfragen ohne Markenbezug oder umgekehrt Markenbezogene Suchanfragen.

Google hat den Filter im November 2025 eingeführt, seit März 2026 steht er allen Websites zur Verfügung, die die Voraussetzungen erfüllen. Voraussetzung sind eine Property auf oberster Ebene und genug Suchanfragen. Die Einordnung macht ein KI-gestütztes System von Google, das einzelne Anfragen auch mal falsch zuordnen kann.

Filter Suchanfrage in der Google Search Console mit der Auswahl Suchanfragen ohne Markenbezug
Der Filter Suchanfragen ohne Markenbezug im Bericht Leistung.

Wenn der Filter bei dir fehlt oder Google deine Marke noch nicht richtig erkennt, filterst du selbst. Dafür wählst du unter Nach Keyword die Einstellung Benutzerdefiniert (Regex) und stellst Stimmt mit dem Regex überein auf das Gegenteil um. Dann trägst du deinen Markennamen in allen Schreibweisen ein, getrennt durch einen senkrechten Strich, also etwa deinshop|dein shop. Wenn dir Regex nichts sagt, beschreib Claude, ChatGPT oder Gemini einfach, wonach du filtern willst, und lass dir den Ausdruck schreiben.

Besonders interessant sind die Suchanfragen ohne Markenbezug. Sie zeigen, wie viele Leute auf deinen Shop stoßen, die dich noch gar nicht kennen und einfach nach deinem Produkt suchen. Daran misst du also auch, wie gut deine Suchmaschinenoptimierung wirkt.

Steigen dagegen die markenbezogenen Suchanfragen, suchen eben mehr Leute gezielt nach dir, etwa nach einer Kampagne im Radio oder im Fernsehen. Wie viel Umsatz am Ende aus diesen Klicks wird, zeigt die Search Console allerdings nicht, das gehört in die Webanalyse für Onlineshops.

Warum indexiert Google meine Produktseiten nicht?

Ob und warum Google Seiten deines Shops nicht aufnimmt, zeigt der Bericht Seiten unter Indexierung. Oben steht, wie viele Seiten indexiert sind und wie viele nicht, und darunter stehen die Gründe. Bei Shopify tauchen 3 dieser Gründe besonders häufig auf.

Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag

Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag ist einer der häufigsten Gründe und bei Shopify ganz normal. Mit dem kanonischen Tag legt eine Seite fest, welche Adresse tatsächlich bei Google landen soll, und den setzt Shopify in aller Regel automatisch. Darüber fallen zum Beispiel Produktvarianten und Filterseiten heraus, und du verhinderst doppelte Seiten, ohne selbst etwas tun zu müssen.

Ein Shop, den ich betreue, hat deswegen auch schon mal nachgefragt und war ziemlich nervös. Als ich erklärt hatte, dass das grundsätzlich kein Problem ist, war das Thema dann aber auch erledigt. Je mehr Produkte und Filter du anlegst, desto mehr Seiten stehen halt in diesem Bericht, und wenn die Zahl steigt, ist das kein Fehler.

Sperr diese Adressen nur nicht zusätzlich per robots.txt, sonst kann Google den kanonischen Tag gar nicht mehr lesen. Ähnlich normal ist bei Shopify übrigens Durch robots.txt-Datei blockiert. Shopify sperrt in seiner robots.txt von Haus aus unter anderem die Shopsuche, Sortierungen und Kombinationen aus mehreren Filtern, und die tauchen dann eben dort auf.

Infografik: Alternative Seite mit richtigem kanonischen Tag ist bei Shopify kein Fehler, Produktvarianten und Filterseiten werden über den kanonischen Tag herausgefiltert

Gefunden – zurzeit nicht indexiert

Gefunden – zurzeit nicht indexiert heißt, Google kennt die Adresse, war aber noch nicht da. Das ist ganz normal, vor allem wenn du häufig neue Produkte, Kategorien oder Blogbeiträge anlegst. Laut Google wird das Crawling dann meist verschoben, damit die Website nicht überlastet wird, und für dich ist das erstmal nur eine Information.

Wenn Seiten aber über Wochen in dieser Liste bleiben, solltest du sie dir genauer ansehen. Dann kann es nämlich sein, dass Google sie für zu dünn hält oder für eine doppelte Seite.

Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert

Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert heißt, Google war schon auf der Seite und hat sie trotzdem nicht aufgenommen. Wenn Seiten ewig in dieser Liste stehen, obwohl du sie vielleicht schon dutzende Male zur Indexierung eingereicht hast, liegt das höchstwahrscheinlich nicht an der Technik. Meistens hält Google dann die Qualität der Seite für nicht ausreichend, etwa weil die Texte nicht gut genug sind.

Bei großen Sortimenten achte ich zum Beispiel darauf, ob ganz viele Produkte mit den gleichen Texten dastehen oder ob sich Kategorieseiten zu ähnlich sind. Solche Seiten überarbeitest du dann, damit die Qualität insgesamt nach oben geht. Erneut einreichen musst du sie laut Google nicht. Wie ich dabei vorgehe, steht bei SEO für Onlineshops.

Wichtig zu wissen ist auch, dass dieser Bericht der Suche hinterherhängt, nach meiner Erfahrung mehrere Tage, zum Teil auch Wochen. Eine Adresse, die dort noch als nicht indexiert steht, kann also eigentlich schon bei Google sein. Ob sie es ist, zeigt dir die URL-Prüfung.

Wann lohnt sich Indexierung beantragen?

Indexierung beantragen lohnt sich für einzelne, wichtige Seiten, die schnell in den Index sollen. Das sind zum Beispiel neue Blogbeiträge, überarbeitete Schlüsselseiten wie Kategorien, Produkte oder die Startseite und neue Kategorien, die noch nicht bei Google sind. Dafür gibst du die Adresse oben in das Suchfeld der Search Console ein, das ist die URL-Prüfung.

Für dutzende oder hunderte Seiten ist das nicht gemacht. Laut Google gilt für einzelne URLs ein Kontingent, und mehrfaches Beantragen macht das Crawling auch nicht schneller. Das Tageslimit habe ich auch schon erreicht, als ich bei einem Shop viele neue Kategorieseiten angelegt und so viele wie möglich eingereicht habe. Für viele Seiten auf einmal ist eben die Sitemap da.

Infografik: Indexierung beantragen lohnt sich für einzelne wichtige Seiten, nicht für dutzende oder hunderte auf einmal

Die URL-Prüfung zeigt dir den Stand vom letzten Besuch von Google. Du siehst also, ob die Seite bei Google ist, welche kanonische URL Google gewählt hat, ob das Crawling erlaubt ist und wann Google zuletzt da war. Mit Live-URL testen siehst du dagegen, was Google jetzt abrufen könnte. Das dauert halt ein, zwei Minuten, und über Getestete Seite anzeigen bekommst du dann auch den Code und einen Screenshot, so wie Google die Seite sieht.

Wenn die Seite in Ordnung ist, klickst du auf Indexierung beantragen. Die von Google gewählte kanonische URL zeigt nur die normale Prüfung, nicht der Live-Test.

Für wen diese Anleitung nicht passt

Die Anleitung ist für einen Shopify-Shop gebaut, der die Search Console neu einrichtet oder zum ersten Mal richtig liest.

  • Wenn dein Shop nicht auf Shopify läuft, gelten Einrichtung und Berichte genauso, aber die Adresse der Sitemap und die Pfade der Seitentypen sind andere.
  • Wenn du in mehreren Ländern mit eigenen Domains verkaufst, brauchst du für jede Domain eine eigene Domain-Property.
  • Wenn du wissen willst, wie du gegenüber deinen Wettbewerbern rankst, hilft dir die Search Console nicht weiter, sie zeigt nur deinen eigenen Shop. Dafür brauchst du ein Tool wie SISTRIX.
  • Und sie deckt nur einen Teil von Shopify-SEO ab. Ob deine Kategorien so aufgebaut sind, dass Kunden und Google das richtige Produkt finden, ist die nächste Frage, und darum geht es in meinem nächsten Video auf YouTube.

Häufige Fragen

Brauche ich für die Search Console eine Shopify-App? Nein. Für die Domain-Property reicht der TXT-Eintrag im DNS, und die Sitemap legt Shopify selbst an.

Wie lange dauert es, bis Daten da sind? Laut Google beginnt die Datenerfassung, sobald du die Property hinzufügst, und die Daten sollten innerhalb weniger Tage erscheinen.

Muss ich jede neue Seite einzeln einreichen? Nein. Neue Produkte und Kategorien kommen automatisch in die Sitemap, und die liest Google regelmäßig. Einzeln beantragst du nur, was besonders schnell in den Index soll.

Kurz zusammengefasst

Die Search Console richtest du für Shopify als Domain-Property ein, bestätigst sie per TXT-Eintrag und reichst die Sitemap unter /sitemap.xml ein. Danach liest du jede Woche 3 Berichte, also die Leistung nach Seitentyp, die Klicks ohne Markenbezug und die Seitenindexierung. Viele Meldungen dort sind bei Shopify normal, und Impressionen vergleichst du nie über den 12. September 2025 hinweg.


Du willst bei der Search Console und den Änderungen bei Google nicht jede Woche selbst hinterherrecherchieren? Jeden Freitag bekommst du von mir die 3 Themen der Woche, die für Shopbetreiber zählen.

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Autor: Dennis Lenhardt

Ich habe 8+ Jahre Erfahrung als Freelance SEO Manager, Web Analyst und Berater mit über 9.000 Follower auf Social Media.

Ich helfe Unternehmen messbar bis zu 3x mehr Umsatz innerhalb eines Jahres, ohne Werbeanzeigen über Suchmaschinen zu generieren. 

Dennis Lenhardt - Seo Manager